WKSA Teil 4 – Kampf mit dem Besatz

Viel passiert ist bei mir eigentlich nicht in der letzten Woche. Ich habe lediglich das Rockteil mit dem Oberteil vernäht und die Ärmel mit Paspel angenäht. Wenn ich das Kleid aber an mir drapiere, gefällt es mir und ich muss wohl nichts ändern oder anpassen, es handelt sich ja schließlich um einen bereits genähten Schnitt.

Ich habe den Besatz am Kleid angenäht und muss sagen, dass die Menge an Stoff (schwerer Wollstoff in doppelter Lage + Paspel dazwischen) mir aktuell recht viel vorkommt. Ich hoffe das stundenlange Bügeln des Besatzes in das Kleid hinein zeigt auch noch bis Weihnachten einen Effekt und der Besatz kämpft sich nicht wieder den Weg nach draußen. Habt ihr einen Tipp? Bin schon kurz davor mir Textilkleber zu kaufen.

Hier schonmal das unfertige Kleid an mir. Mit der Länge bin ich noch unsicher. Was meint ihr? Lang, oder nur bis knapp über’s Knie?

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Und hier könnt ihr sehen, was die anderen Damen geschafft haben beim WKSA.

20 Antworten auf „WKSA Teil 4 – Kampf mit dem Besatz“

  1. Schau mal hier: http://so-sew-easy.com/understitching-facing-neckline-lining

    Da wird der Beleg an der Nahtzugabe festgenäht, das soll das Rauskrabbeln verhindern. Zusätzlich kannst du mit ein paar Stichen mit der Hand den unteren Rand des Belegs jeweils an der Nahtzugabe der Schulternähte und der hinteren Mittelnaht anheften.

    Was die Länge betrifft, so gefällt mir persönlich kürzer besser. Dein Kleid sieht aber schon sehr vielversprechend aus.
    LG, Claudia

    1. Hallo Claudia, Danke für den Link. Das Absteppen an der Nahtzugabe war bisher auch immer das Mittel meiner Wahl. Einfach und effektiv. Der dicke Stoff wehrt sich aber massiv. Ich befürchte, ich habe nicht sauber genug gearbeitet und muss da nochmal auftrennen.

  2. Den einzigen Tipp den ich habe ist understitching (den deutschen Begriff dafür kenne ich leider nicht). Es bedeutet, das Futter/Beleg und Nahtzugabe innen ganz dicht am Ausschnitt zusammengesteppt werden. Dann hast Du innen ganz dicht unter der Ausschnittkante eine Naht, die von aussen nicht sichtbar ist. LG

  3. ui, das ist aber schön geworden!!! Gefällt mir extrem gut!
    Und gefällt mir sowohl lang als auch kurz (da bin ich jetzt wohl keine Hilfe ;-)). Vielleicht kann man es besser sehen, was besser aussieht, wenn Du Dich aus etwas mehr Entfernung und weniger von oben fotografieren lässt
    Ganz unabhängig vom bildlichen Eindruck bin ich aber voll für lang lassen: wann hat man sonst die Gelegenheit, ein langes Kleid zu tragen als zu solchen Anlässen

    1. Ja. Die Skisocken passen farblich wirklich gut 😀

      Die lange Version ist wirklich zu streng. Hat mit dem Kragen etwas vampiriges. Da hilft auch die rosa Paspel nicht mehr.
      Also die Entscheidung ist gefallen. Ab mit dem vielen Stoff.

  4. Ich bin auch für kurz! Die ist, wie Frau Käferin sagt, schicker und macht dich nicht so klein. Du bist allerdings auch aus einer ungünstigen Perspektive heraus fotografiert worden. 😉

  5. Hallo!
    Ich habe das Kleid auch mal genäht, und bei mir wurde der Saum auch gnadenlos gekürzt. Sonst wirkt es einfach zu brav.
    Mit dem Beleg hatte ich meinen Kampf – ich glaube auch, dass ich etwas falsch gemacht habe, oder nicht auf den Punkt genau genäht habe, denn bei mir legen sich die Ecken einfach nicht hin – sie stehen ab. Ich bin gespannt, wie Du dieses Problem löst.
    Liebe Grüße, Sandra

    1. Ja, ich vermute auch, dass ich da irgendwie nicht sauber genug genäht habe. Ich hatte das Kleid ja schonmal genäht, und da war das kein Problem, weshalb ich diesmal auch einfach munter d’rauf los nähte. Ganz ohne Anweisung, die finde ich bei Burda immer nur bedingt hilfreich.

  6. Oh, das wird hübsch! Bitte die kürzere Variante machen, das wirkt frischer! Ich schließe mich den vorkommentiererinnen an und empfehle eine knallige Strumpfhose dazu. Die Beläge würde ich vorsichtig von Hand und von außen unsichtbar festnähen. Liebe Grüße!

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